SC Aufhausen

D1 mit 4. Platz im Landkreiscup

Am 01.07. durfte die D1 beim Finalturnier des Landkreiscups auf der Sportanlage Frauenbiburg teilnehmen. Qualifiziert hatte man sich dafür durch den überraschenden Sieg gegen den Kreisklassisten SpVgg Moosthenning und durch die Spielwertung wegen des Nichtantretens des SV Mengkofen.

Man hatte es mit drei starken Gegnern zu tun

– FC Dingolfing, die Auswahlmannschaft aus der Kreisliga

– FC Teisbach, Kreisklasse

– FSV Landau, Kreisklasse

Die beiden Halbfinalpaarungen wurden ausgelost, man traf auf den körperlich dominantesten Gegner FC Teisbach. Zu Beginn des Spiels hatte die D1 gute Chancen die nicht genutzt wurden, kurz vor der Pause ging der FC Teisbach durch einen Distanzschuss aus zentraler Position in Führung. Für den Torwart nicht zu halten, bei mehr Aktivität im Zentrum wäre der Schuss zu verhindern gewesen. Mit einem knappen 0:1 verpasste man damit das Finale.

Im zweiten Halbfinale zeigte der FC Dingolfing gegen den FSV Landau mit einem klaren und verdienten 4:0 seine spielerische Dominanz und untermauerte seine Favoritenstellung.

Im Spiel um Platz 3 stand unserem Team der FSV Landau gegenüber. In einem ausgeglichenen Spiel geriet man mit 0:1 in Rückstand, konnte aber kurz darauf verdient zum 1:1 ausgleichen durch David Hanula. Erfreulich dass man dem 3. der Kreisklasse ebenbürtig war, Chancen waren im Spielverlauf auf beiden Seiten vorhanden. Während jeder mit einem Neunmeterschießen zur Entscheidung rechnete, fiel Sekunden vor Schluss in einer äußerst unglücklichen Situation der 1:2 Treffer.

Landkreismeister wurde im Finale der FC Dingolfing, der allerdings gegen den FC Teisbach hart zu kämpfen hatte, das knappe 1:0 zeigt dies auch in Zahlen. 

Fazit: Der 4. Platz, mag er auf den ersten Blick nicht zufrieden stellen, muss aber aus einer völlig anderen Richtung betrachtet werden. Man spielte die ganze Saison in der Spielgruppe gegen meist unterlegene Gegner, musste nicht an die Leistungsgrenze gehen. Waren in der Hinrunde noch einige engere Spiele dabei, so dominierte man in der Rückrunde extrem. Selbst das Fehlen von 4-5 Stammspielern konnte durch den Einsatz von talentierten E-Spielern kompensiert werden.

Die Gegner dieses Finalturniers spielten höherklassig und wurden in knappen Spielen meist bis an die Leistungsgrenze gefordert. Dieser Unterschied zeigte sich dann in diesen Finalspielen. Aus diesem Grund muss man eher erfreut sein, dass man diesen Mannschaften Paroli bieten konnte und nur äußerst knapp unterlag. Im Gegenteil: bei mehr Entschlossenheit vor dem Tor wäre vielleicht auch mehr drin gewesen.